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Wohnmobil Kosten 2026: Preise, Modelle & Budgetplaner

Ein Wohnmobil ist kein Impulskauf – es ist eine Entscheidung, die weit mehr umfasst als der Listenpreis im Prospekt vermuten lässt. Ob Kastenwagen für 35.000 Euro oder vollintegriertes Luxusmodell jenseits der 150.000-Euro-Marke: Die Anschaffungskosten variieren enorm, und die laufenden Kosten für Versicherung, Steuer, Stellplatz und Kraftstoff kommen obendrauf. Wer gut informiert einsteigt, vermeidet böse Überraschungen – und findet das Fahrzeug, das wirklich zum eigenen Reisestil passt.

Kurz zusammengefasst

Seiteninhalt

Neue Wohnmobile kosten zwischen ca. 30.000 und über 200.000 Euro, gebrauchte ab etwa 10.000 Euro. Dazu kommen jährliche Fixkosten von rund 2.000 bis 6.000 Euro für Versicherung, Steuer, Stellplatz und Wartung. Miete ist kurzfristig günstiger, der Kauf lohnt sich ab etwa 4–6 Wochen Nutzung pro Jahr.

Wichtiger Hinweis

Alle genannten Preise sind Richtwerte auf Basis aktueller Marktdaten (Stand 2025/2026). Individuelle Ausstattungen, Sondermodelle und Händlerkonditionen können erheblich abweichen. Holen Sie stets mehrere Angebote ein, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Neuwohnmobile: ca. 30.000 – 200.000+ Euro je nach Typ
  • Gebrauchtwohnmobile: ab ca. 8.000 – 10.000 Euro
  • Laufende Kosten: 2.000 – 6.000 Euro pro Jahr (ohne Campinggebühren)
  • Wertverlust: 10–20 % im ersten Jahr, danach stabiler
  • Miete ab ca. 80 Euro/Tag, Kauf lohnt sich ab ca. 30–40 Reisetagen/Jahr

„Der größte Fehler, den ich bei Beratungsgesprächen beobachte: Käufer fixieren sich auf den Kaufpreis und unterschätzen die laufenden Kosten um gut 40 %. Ein realistisches Jahresbudget inklusive Standgebühren, Winterreifen und einer Rücklage für Reparaturen ändert die Kaufentscheidung oft grundlegend.“
— Marcus Feldner, freier Fahrzeugberater und Reisemobil-Spezialist mit über 15 Jahren Branchenerfahrung, unter anderem tätig für mehrere ADAC-Partnerbetriebe und ein bekanntes Wohnmobil-Fachmagazin

Was kostet ein Wohnmobil in der Anschaffung?

Neuwohnmobile starten bei rund 30.000 Euro und reichen bis weit über 200.000 Euro. Der Durchschnittspreis liegt beim Neukauf zwischen 60.000 und 90.000 Euro.

Wer zum ersten Mal auf dem Markt unterwegs ist, bemerkt schnell: Die Preisspanne ist enorm. Ein einfacher Kastenwagen-Camper für Wochenendtrips hat mit einem vollintegrierten Luxusreisemobil für Langzeitreisende kaum mehr gemein als die Grundidee. Entscheidend für den Preis sind vor allem Fahrzeugtyp, Länge, Aufbauqualität und Ausstattungsniveau.

Gebrauchte Fahrzeuge beginnen bei etwa 8.000 bis 10.000 Euro für ältere Modelle. Wer 20.000 bis 40.000 Euro investiert, findet bereits gut ausgestattete Reisemobile mit wenigen Jahren auf dem Buckel – oft mit deutlich weniger Wertverlust als beim Neukauf.

Wie viel kostet ein neues Wohnmobil 2026?

Im Jahr 2026 starten neue Wohnmobile je nach Typ bei ca. 32.000 Euro. Die meisten Käufer geben zwischen 55.000 und 100.000 Euro aus.

Die Preise haben sich in den letzten Jahren spürbar nach oben verschoben – gestiegene Materialkosten, teurere Basisfahrzeuge und umfangreichere Serienausstattungen machen sich bemerkbar. Selbst Einstiegsmodelle kommen heute mit festem Bett, Kühlschrank und Heizung. Wer darüber hinaus Klimaanlage, Solaranlage und Premium-Grundriss wünscht, landet schnell bei 80.000 Euro und mehr.

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Was kostet ein gebrauchtes Wohnmobil?

Gebrauchte Wohnmobile sind ab ca. 8.000 Euro erhältlich. Solide Alltagstauglichkeit bieten Fahrzeuge im Bereich 20.000 bis 45.000 Euro.

Der Gebrauchtmarkt ist verlockend – besonders, weil Wohnmobile in den ersten Jahren am stärksten an Wert verlieren. Ein drei bis fünf Jahre altes Teilintegriertes, das neu 65.000 Euro kostete, ist gebraucht oft für 38.000 bis 48.000 Euro zu haben. Kaufen Sie möglichst mit vollständiger Servicehistorie und lassen Sie den Aufbau auf Feuchtigkeit prüfen – das ist der häufigste und teuerste Schadenspunkt.

Welche Wohnmobil-Typen gibt es und was kosten sie?

Die fünf Haupttypen sind Campingbus, Kastenwagen, Teilintegrierter, Vollintegrierter und Alkoven – mit Preisen zwischen 25.000 und 200.000+ Euro.

Was kostet ein Kastenwagen?

Kastenwagen wie der Fiat Ducato-basierte Hymer Campervan oder Dethleffs Camp sind kompakt, alltagstauglich und einfach zu fahren. Neue Kastenwagen kosten zwischen etwa 45.000 und 80.000 Euro. Sie bieten weniger Wohnraum als größere Typen, sind aber ideal für Paare und häufige Stadtfahrten.

Was kostet ein Campingbus?

Der Campingbus – klassisch vertreten durch VW California oder Mercedes Marco Polo – ist die kompakteste Option. Preislich beginnen Neufahrzeuge bei rund 55.000 Euro, Premium-Modelle kosten bis zu 85.000 Euro. Wer ein gebrauchtes Exemplar sucht: Gerade VW California hält seinen Wert außergewöhnlich gut, was Gebrauchtkäufe oft teurer macht als gedacht.

Was kostet ein teilintegriertes Wohnmobil?

Das teilintegrierte Wohnmobil ist der meistverkaufte Typ in Deutschland – und das aus gutem Grund. Es verbindet Wohnkomfort mit vertretbarem Kaufpreis. Neu kostet ein Teilintegrierter zwischen etwa 55.000 und 110.000 Euro. Modelle von Knaus, Dethleffs oder Bürstner liegen im mittleren Segment um 65.000 bis 80.000 Euro.

Was kostet ein vollintegriertes Wohnmobil?

Vollintegrierte Wohnmobile bieten den meisten Wohnkomfort: Der Fahrerbereich geht nahtlos in den Wohnraum über, große Panoramascheiben sind typisch. Der Preis spiegelt das wider – Neufahrzeuge kosten zwischen 80.000 und weit über 200.000 Euro. Hymer B-Klasse oder Niesmann+Bischoff iSmove sind typische Vertreter dieser Klasse.

Was kostet ein Alkoven-Wohnmobil?

Der Alkoven war lange das Familienfahrzeug schlechthin: Das Bett über dem Fahrerhaus ermöglicht viel Platz auf kleiner Grundfläche. Neue Alkovener kosten zwischen 55.000 und 100.000 Euro. Wegen des hohen Luftwiderstands und des relativ hohen Gewichts lässt die Nachfrage etwas nach – was Gebrauchte günstig macht.

Typ Neukaufpreis Gebrauchtpreis (ca.) Ideal für
Campingbus 55.000 – 85.000 € 28.000 – 60.000 € Einzelpersonen, Paare
Kastenwagen 45.000 – 80.000 € 18.000 – 50.000 € Paare, Weekender
Teilintegriert 55.000 – 110.000 € 22.000 – 65.000 € Paare, kleine Familien
Vollintegriert 80.000 – 200.000+ € 35.000 – 120.000 € Langzeitreisende, Paare
Alkoven 55.000 – 100.000 € 15.000 – 55.000 € Familien

Wie unterscheiden sich die Preise bei verschiedenen Wohnmobil-Herstellern?

Hymer steht für Premium, Dethleffs und Knaus für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Unterschiede liegen vor allem in Verarbeitungsqualität und Ausstattungsniveau.

Was kostet ein Wohnmobil von Hymer?

Hymer gilt als eine der renommiertesten Marken im deutschsprachigen Raum. Ein Hymer Exsis-i (Teilintegrierter) startet bei etwa 75.000 Euro, die B-Klasse-Vollintegrierten liegen zwischen 95.000 und deutlich über 150.000 Euro. Wer Hymer kauft, zahlt für Langlebigkeit, hohe Wiederverkaufswerte und ein dichtes Servicenetz.

Was kostet ein Wohnmobil von Dethleffs?

Dethleffs positioniert sich im mittleren Preissegment und ist besonders unter Einsteigern beliebt. Teilintegrierte der Globetrotter-Serie starten bei rund 58.000 Euro, gut ausgestattete Modelle kosten 70.000 bis 85.000 Euro. Das Preis-Leistungs-Verhältnis gilt in der Community als stark.

Was kostet ein Wohnmobil von Knaus?

Knaus liegt preislich ähnlich wie Dethleffs. Die Sun I-Serie beginnt bei etwa 55.000 Euro, die Van I-Kastenwagen kosten ab 55.000 bis 75.000 Euro. Knaus punktet mit durchdachten Grundrissen und solider Verarbeitung – für viele Einsteiger die erste Wahl.

Welche laufenden Kosten hat ein Wohnmobil?

Jährliche Fixkosten liegen typischerweise zwischen 2.500 und 5.500 Euro – ohne Sprit und Campinggebühren. Die größten Posten sind Versicherung, Stellplatz und Wartung.

Viele Käufer erleben ihren ersten Winter mit einem Wohnmobil als Erweckungsmoment: Stellplatz, Winterreifen, Wartung – plötzlich summiert sich alles. Ein realistisches Jahresbudget für laufende Kosten sollte immer Teil der Kaufentscheidung sein.

Was kostet die Versicherung für ein Wohnmobil?

Eine Wohnmobilversicherung kostet je nach Fahrzeugwert, Selbstbeteiligung und Fahrerprofil zwischen 600 und 2.000 Euro pro Jahr. Vollkaskoversicherung für ein neues Fahrzeug im 80.000-Euro-Bereich liegt oft bei 1.200 bis 1.600 Euro jährlich. Wichtig: Viele Anbieter bieten günstigere Tarife für Saisonkennzeichen – das lohnt sich, wenn man nicht ganzjährig fährt.

Wie hoch ist die KFZ-Steuer für ein Wohnmobil?

Wohnmobile werden nach Schadstoffklasse und zulässigem Gesamtgewicht besteuert. Der Steuersatz beträgt 16 Euro pro 200 kg Gesamtgewicht für Euro-6-Fahrzeuge. Ein 3,5-Tonnen-Reisemobil kommt so auf etwa 280 Euro jährlich – deutlich weniger als viele erwarten.

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Was kostet der TÜV für ein Wohnmobil?

Der TÜV wird alle zwei Jahre fällig und kostet – abhängig von Prüfstelle und Fahrzeugklasse – zwischen 80 und 160 Euro. Hinzu kommen etwaige Nachbesserungen. Bei älteren Fahrzeugen sollte man eine Pufferrücklage von 300 bis 500 Euro einplanen.

Was kosten Wartung und Reparaturen bei einem Wohnmobil?

Regelmäßige Inspektionen (Ölwechsel, Bremsen, Fahrwerk) kosten jährlich etwa 400 bis 900 Euro. Aufbaubezogene Reparaturen – Dachluken, Markisen, Heizung – kommen schnell auf 200 bis 1.000 Euro pro Jahr. Experten empfehlen eine Rücklage von mindestens 1.000 Euro jährlich für unvorhergesehene Reparaturen.

Was kosten Winterreifen für ein Wohnmobil?

Ein Satz Winterreifen in den gängigen Wohnmobilgrößen kostet zwischen 600 und 1.200 Euro inklusive Montage. Wer auf Felgen wechselt, zahlt einmalig mehr, spart aber langfristig Montagekosten. Die Lebensdauer liegt bei fünf bis acht Jahren – je nach Kilometerleistung.

Wie hoch sind die Spritkosten bei einem Wohnmobil?

Der Dieselverbrauch eines typischen Reisemobils liegt zwischen 9 und 14 Litern auf 100 km. Bei einem Jahreskilometerstand von 15.000 km und einem Dieselpreis von 1,60 Euro ergeben sich Spritkosten von etwa 2.200 bis 3.400 Euro. Wer hauptsächlich auf Autobahnen fährt, liegt eher am oberen Ende.

Was kosten Stellplätze und Campingplätze?

Campingplätze in Deutschland kosten für ein Wohnmobil inklusive zwei Personen zwischen 20 und 50 Euro pro Nacht, beliebte Touristenregionen in der Hochsaison auch mehr. Freie Stellplätze oder Wohnmobilstellplätze sind günstiger: 8 bis 20 Euro pro Nacht sind üblich. Wer 30 Nächte pro Jahr auf Stellplätzen verbringt, rechnet mit 600 bis 1.500 Euro für Übernachtungskosten.

Expert Insight: Ganzjährige Zulassung mit Saisonkennzeichen kombinieren geht nicht – aber wer das Fahrzeug von November bis März stilllegt, spart durch Saisonkennzeichen bis zu 40 % bei Versicherung und Steuer. Das macht bei vielen Nutzern 400 bis 600 Euro Ersparnis jährlich aus.

Wie hoch ist der Wertverlust bei einem Wohnmobil?

Im ersten Jahr verlieren Neuwohnmobile zwischen 10 und 20 % ihres Wertes. Danach flacht der Wertverlust deutlich ab – gute Pflege und niedrige Laufleistung helfen erheblich.

Ein Neuwagen für 80.000 Euro ist nach drei Jahren oft noch 52.000 bis 60.000 Euro wert. Das klingt nach viel Verlust – ist aber im Vergleich zu Pkw durchaus moderat. Marken wie Hymer und VW California verlieren besonders langsam an Wert, was auch den Gebrauchtmarkt für diese Modelle verteuert. Wer einen Fünf-Jahres-Horizont plant, fährt mit dem Kauf eines zwei bis drei Jahre alten Fahrzeugs finanziell oft besser.

Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es für ein Wohnmobil?

Die drei gängigsten Optionen sind Barkauf, klassischer Ratenkredit und Wohnmobil-Leasing. Händlerfinanzierungen mit Sonderaktionen können attraktiv sein.

Was kostet eine Wohnmobil-Finanzierung?

Bei einer Finanzierung über 60.000 Euro Kreditsumme, zehn Jahren Laufzeit und 4,5 % Zinsen (Stand 2025) entstehen monatliche Raten von etwa 620 Euro. Die Gesamtzinskosten belaufen sich auf rund 14.000 Euro. Barkauf spart diese Kosten – allerdings bindet er erhebliches Kapital.

Was kostet Wohnmobil-Leasing?

Leasingraten für Wohnmobile liegen je nach Modell und Anzahlung zwischen 600 und 1.500 Euro monatlich. Leasing lohnt sich vor allem für Selbstständige, die das Fahrzeug steuerlich geltend machen können. Für Privatpersonen ist ein klassischer Ratenkredit oft günstiger – besonders wenn man das Fahrzeug langfristig halten will.

Lohnt sich der Kauf eines Wohnmobils oder sollte man mieten?

Wer weniger als 20–25 Tage pro Jahr reist, ist mit Miete günstiger. Ab 35–40 Reisetagen pro Jahr rechnet sich der Kauf finanziell.

Mieten kostet ab etwa 80 Euro pro Tag für einfache Kastenwagen, gute Teilintegrierte kosten 130 bis 220 Euro täglich in der Saison. Wer also drei Wochen im Sommer reist, zahlt für die Miete 2.700 bis 4.600 Euro – ohne Anschaffungskapital zu binden. Langfristig und bei intensiver Nutzung dreht sich die Rechnung jedoch: Eigentümer haben nach fünf bis sieben Jahren nicht nur gespart, sondern auch ein Fahrzeug mit Restwert.

Was kostet es, ein Wohnmobil zu mieten?

Mietpreise variieren stark nach Saison und Fahrzeugklasse. Im Hochsommer kosten Teilintegrierte bei großen Anbietern wie McRent, DRM oder Roadsurfer 180 bis 250 Euro pro Tag. Außerhalb der Hauptsaison sind 80 bis 120 Euro realistisch. Zusatzkosten für Versicherungspaket, Bettwäsche und Reinigung können 20 bis 40 Euro täglich extra kosten.

Ab wann lohnt sich der Kauf gegenüber der Miete?

Als Faustregel gilt: Wer mehr als 35 bis 40 Tage pro Jahr reist und das über mehrere Jahre plant, profitiert finanziell vom Kauf. Dazu kommt der emotionale Aspekt – das eigene Fahrzeug ist jederzeit verfügbar, individuell ausgestattet und vertraut.

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Welche Zusatzkosten kommen beim Wohnmobil-Kauf auf mich zu?

Zulassung, Ausstattung und ggf. Nachrüstungen können schnell 3.000 bis 8.000 Euro zusätzlich ausmachen.

Was kostet die Zulassung eines Wohnmobils?

Die Zulassung beim Straßenverkehrsamt kostet inklusive Kennzeichen zwischen 80 und 130 Euro. Bei Importfahrzeugen oder Sonderzulassungen kann es teurer werden.

Was kostet eine Wohnmobil-Ausstattung?

Sonderausstattungen summieren sich schnell. Typische Investitionen im Überblick:

  1. Markise: 500 bis 2.500 Euro (Kauf + Montage)
  2. Klimaanlage (Dachklima): 1.200 bis 3.500 Euro
  3. Solaranlage (200–400 Wp): 800 bis 2.500 Euro
  4. Fahrradträger: 200 bis 800 Euro
  5. Sat-Anlage: 400 bis 1.500 Euro

Was kostet eine Markise für ein Wohnmobil?

Eine gute Kassettenmarkise von Marken wie Thule oder Fiamma kostet 800 bis 1.800 Euro inklusive Montage. Einfachere Modelle gibt es ab 500 Euro – die halten meist aber weniger gut bei Wind.

Was kostet eine Klimaanlage für ein Wohnmobil?

Dachklimaanlagen für Wohnmobile kosten je nach Leistung und Marke (Dometic, Truma) zwischen 1.200 und 3.500 Euro. Wer südeuropäisch unterwegs ist, empfindet diese Investition nach der ersten Augustwoche in der Toskana als alternativlos.

Was kostet eine Solaranlage für ein Wohnmobil?

Eine Solaranlage mit 200 bis 400 Watt Leistung kostet komplett eingebaut zwischen 800 und 2.500 Euro. Sie ermöglicht autarkes Camping ohne Landstrom – und amortisiert sich innerhalb weniger Reisejahre durch eingesparte Stellplatzgebühren mit Stromanschluss.

Wie kann ich beim Wohnmobil-Kauf Geld sparen?

Gebrauchtkauf statt Neuwagen, Saisonkennzeichen, Preisvergleich bei Versicherungen und Verzicht auf unnötige Händlerextras sind die effektivsten Hebel.

Konkret empfehlenswert:

  1. Zwei bis drei Jahre alte Gebrauchte kaufen – der größte Wertverlust ist dann abgefangen
  2. Mehrere Händlerangebote einholen und auch Direktkauf von Privat prüfen
  3. Saisonkennzeichen beantragen, wenn man zwischen November und März nicht fährt
  4. Versicherungen jährlich vergleichen – Preisunterschiede von 30–40 % sind realistisch
  5. Zubehör (Markise, Solar) nachträglich kaufen statt im Paket – oft deutlich günstiger

Was kostet ein Wohnmobil aus zweiter Hand von privat?

Privatverkäufe sind oft 10 bis 20 % günstiger als Händlerpreise – ohne Gewährleistung. Das Risiko lässt sich durch einen unabhängigen Gutachter (200 bis 400 Euro) deutlich reduzieren. Plattformen wie mobile.de, Caravaning.de oder Kleinanzeigen bieten große Auswahl.

Welche versteckten Kosten gibt es beim Wohnmobil?

Was viele erst nach dem Kauf merken: Winterlagerung auf einem Außengelände kostet 300 bis 700 Euro jährlich. Feuchteschäden am Aufbau, die bei der Besichtigung nicht sichtbar waren, können Reparaturen von 2.000 bis 8.000 Euro verursachen. Auch Abgasuntersuchungen, Achsvermessungen und die Gasanlage (alle zwei Jahre prüfen lassen: ca. 80 Euro) gehören zum Kostenplan.

Was kostet die Überwinterung eines Wohnmobils?

Wer keinen eigenen Stellplatz hat, zahlt für Außenlagerung auf einem Campingplatz oder Spezialgelände 300 bis 700 Euro pro Wintersaison. Überdachte Einstellplätze kosten 600 bis 1.200 Euro. Zusätzlich fallen Kosten für Winterisierung (Frischwassersystem, Gasanlage sichern) an – entweder selbst gemacht oder im Fachbetrieb für 80 bis 200 Euro.

Wie hoch sind die Gesamtkosten pro Jahr für ein Wohnmobil?

Die realistischen Jahresgesamtkosten inklusive Kapitalkosten, Versicherung, Steuer, Wartung und Nutzungskosten liegen zwischen 6.000 und 15.000 Euro – je nach Fahrzeug und Nutzungsintensität.

Ein konkretes Beispiel: Teilintegrierter, Kaufpreis 70.000 Euro, zehn Jahre Haltedauer, mittlere Nutzungsintensität.

  1. Kapitalkosten/Wertverlust: ca. 3.500 – 5.000 € jährlich
  2. Versicherung: ca. 900 – 1.400 €
  3. KFZ-Steuer: ca. 250 – 350 €
  4. Wartung/Reparaturen: ca. 700 – 1.500 €
  5. Stellplatz/Überwinterung: ca. 400 – 800 €
  6. Sprit (ca. 10.000 km): ca. 1.400 – 2.000 €
  7. Campinggebühren (20 Nächte): ca. 400 – 800 €

Das ergibt realistische Jahresgesamtkosten von 7.500 bis 12.000 Euro. Pro Tag bei 40 genutzten Tagen wären das 190 bis 300 Euro – damit liegt man in der Nähe eines guten Mietfahrzeugs, hat aber den permanenten Zugang und den Restwert auf der Habenseite.

Häufige Fragen

Was kostet ein einfaches Wohnmobil für Einsteiger?
Einsteiger finden gebrauchte Kastenwagen oder ältere Teilintegrierte bereits ab 15.000 bis 25.000 Euro. Neu liegt das Einstiegsniveau bei etwa 45.000 bis 55.000 Euro. Solide Qualität gibt es also ohne sechsstellige Investition.
Welche monatlichen Kosten sollte ich für ein Wohnmobil einplanen?
Ohne Finanzierungsrate sollte man monatlich mindestens 250 bis 450 Euro für Fixkosten (Versicherung, Steuer, Wartungsrücklage, Stellplatz) einplanen. Bei aktiver Nutzung und Finanzierung schnell 800 bis 1.200 Euro monatlich.
Welcher Wohnmobil-Typ ist am günstigsten im Unterhalt?
Kastenwagen haben durch geringeres Gewicht und kompaktere Maße meist die niedrigsten laufenden Kosten: weniger Sprit, günstigere Stellplätze, geringere Reifenkosten. Für sparsame Reisende oft die beste Wahl.
Verlieren Wohnmobile stark an Wert?
Der stärkste Wertverlust tritt in den ersten drei Jahren auf – danach stabilisiert sich der Markt deutlich. Gepflegte Wohnmobile bekannter Hersteller behalten nach zehn Jahren oft noch 40–55 % ihres Neupreises.
Kann ich ein Wohnmobil steuerlich absetzen?
Als Privatperson in der Regel nicht. Selbstständige und Gewerbetreibende können ein Wohnmobil bei nachweisbarer betrieblicher Nutzung anteilig als Betriebsausgabe geltend machen. Ein Steuerberater sollte das individuell prüfen.
Ein Wohnmobil zu kaufen bedeutet mehr als eine Anschaffung – es ist eine Entscheidung für eine bestimmte Art zu reisen. Wer die Gesamtkosten realistisch kalkuliert, statt sich nur am Listenpreis zu orientieren, trifft die bessere Wahl: sei es der günstige Gebrauchtkastenwagen für Wochenendtrips oder das vollintegrierte Langzeitreisemobil. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache, aber letztlich entscheidet der eigene Reisestil – und der Stellplatz, auf dem man morgens aufwacht.
Peter Mälzer
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